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Beauty Portrait

Beauty Portrait: Visagistik und Post-Produktion

Bei Beauty Portraits ist die gute Vorbereitung des Models von höchster Wichtigkeit. Hierzu arbeite ich meist mit Visagisten / Visagistinnen zusammen. Wenn das Styling perfekt ist, das Licht stimmt und Ausdruck passen, dann ist die Post-Produktion mit Photoshop weit weniger umfangreich. Die Post – Produktion beschränkt sich in diesem Fall auf das Entfernen von Hautunreinheiten, kleineren Makeln und der Ausarbeitung der Hell / Dunkelbereiche des Bildes. So viel wie nötig und so wenig wie möglich ist mein Grundsatz. Knackige Schärfe und optimaler Kontrast des Bildes werden schon während des Shootings gesteuert. Alles weitere bearbeite ich in Capture One / Lightroom und Photoshop.

 

Der Produktfotograf: Freisteller in Serie

 

Freisteller: nur das Produkt zählt

Produkte auf weissem Hintergrund zu fotografieren ist nach wie vor gängige Praxis, dass weiss ich als erfahrener Produktfotograf. Webshops, Internetseiten und auch Druckerzeugnisse werden sehr häufig mit freigestellten Produkten gezeigt. Die Reduktion auf das wesentliche, nämlich das Produkt ist hier von grösster Wichtigkeit. Der Kunde soll sehen, was er kauft. Da es kaum gelingt, einen Gegenstand so zu photographieren, dass der Hintergrund rein Weiss und das Produkt richtig belichtet ist, wird der weisse Hintergrund im Nachhinein eingefügt. Für das Austauschen des Hintergrundes wird zuerst das Produkt freigestellt. Hierzu zeichnet der Bildbearbeiter eine Linie, Pfad genannt, um das gesamte Produkt. Hierbei kommt meist das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop zum Einsatz. Wenn dies erledigt ist, wird das Produkt ausgeschnitten und auf diese Weise wird der eventuelle störende Hintergrund entfernt. zuguterletzt wird noch eine weisse Fläche eingefügt und damit ist die Arbeit getan.

Für die meisten Projekte ist es mit einem Bild nicht getan. Viele Bilder sollen z.B. in einem Katalog oder einem Webshop direkt nebeneinander erscheinen. Damit ein wirklich homogener Eindruck entsteht, müssen alle Bilder den gleichen Hintergrund aufweisen und möglichst in einem “Look” fotografiert werden. Der Produktfotograf ist in diesem Fall gefordert, sich eine Möglichkeit zu erdenken, alle Artikel in gleicher Weise zu fotografieren, das Licht möglichst homogen zu halten und auch die Position von den Produkten genauestens zu steuern. Erfahrene Produktfotografen bauen für diesen Zweck Vorrichtungen, die diese Anforderung an ihre Produktfotos realisierbar machen. Ich als Produktfotograf führe für diese Aufgaben ein Studiobuch, in dem ich mir die Position der Produkte notiere, den Bildaufbau, die Position und den Winkel der Blitzköpfe, die verwendeten Lichtformer und nicht zu guter Letzt die Position des Kamerastativs, die Neigung des Stativkopfes, Blende, Belichtungszeit und die gewählte Optik. So kann ich im später, wenn der Kunde eine weitere Aufnahme bestellt ohne große Schwierigkeiten ein weiteres Bild einer Serie erzeugen, ohne stundenlang auszuprobieren.

 

Freisteller eines Golf Caddys. Bearbeitung und Freistellung für ein Katalog- und Web Projekt.

 

Aus meinem Studio für Produktphotographie in Remscheid

Hochwertiger Freisteller für einen Web-Shop

 

Maulschlüsselsatz

Produktphotographie: Präzise Darstellung von Oberflächen

Bei der Produktphotographie kommt es oftmals darauf an, die Oberflächen der gezeigten Gegenstände genau herauszuarbeiten. Metall soll wie Metall aussehen. Dabei ist es oft auch wichtig, kleinere Fehler zu beseitigen. Kreativer und präziser Einsatz der Bildbearbeitungssoftware Photoshop sind dabei unverzichtbar. Natürlich ist auch in diesem Segment der Produkt-Photographie der Einsatz des richtigen Lichts von größter Bedeutung. Der Produkt-Photograph muss genau das Licht einsetzen, dass die Oberfläche so moduliert, wie es dem Material entspricht.

 

Produktphoto von Werkzeugen, hier ein Maulschlüsselsatz. Mein Spezialgebiet