Masthead header

Bildbearbeitung: People / Portraits in Schwarz Weiss

Bildbearbeitung: Portraits in Schwarz Weiss

In den letzten Jahren habe ich sehr viele Portraits fotografiert und dann mittels Photoshop in Schwarz Weiss umgewandelt. Ich fand es an der Zeit, eine Auswahl dieser Portraits auf meiner Website zu zeigen. Gerade in der Folge, gefallen mir die Bilder besonders gut. Zu diesem neuen Menüpunkt habe ich ein paar meiner Gedanken zur Portrait Photographie und auch zur Sxhwarz Weiss Photographie niedergeschrieben. Photographen haben meist einen ganz eigenen Blick auf die Dinge und jeder Fotograf hat auch seine eigene Einstellung zur Portrait Photographie – so auch ich. Die Bilder, bzw. die neue Galerie ist unter People / Portraits zu finden.

Warum Bildbearbeitung? Moderne Kameras leisten unglaublich viel. Eine aktuelle Kamera “sieht” sogar mehr, als es der analoge Film getan hat. Das Endergebnis, dass der Betrachter nach der Belichtung auf seinem Bildschirm angezeigt bekommt, ist ein sogenanntes RAW-Format. Also ein digitales Negativ. In der Dunkelkammer wurde früher aus dem Negativ ein Positiv erstellt. Hierzu waren viele Tricks und Kniffe notwendig. Es wurde partiell abgewedelt, nachbelichtet, es wurden Schablonen geschnitten, Gradationen gewechselt, Entwicklerflüssigkeiten manipuliert und vieles mehr. Das waren die damalige Form der Bildbearbeitung. Es ist nur ein Märchen, dass analoge Bilder nicht manipuliert waren. Ich habe die Dunkelkammerarbeit von der Pike auf gelernt und war darin sehr gut. Dann kam der Schritt in die digitale Welt. Die Dunkelkammer liegt seit dieser Zeit zerlegt in meinem Keller. Mit meiner ersten digitalen Spiegelreflex-Kamera habe ich zuerst genauso gearbeitet, wie zuvor mit meiner analogen Kamera. Das Ausarbeiten der Bilder war zuerst ein Rätsel für mich, obwohl ich schon damals recht vertraut mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop war. Helligkeiten, Kontrast und partielle Veränderungen der Bilder waren schnell kein Problem mehr. Aber die Umwandlung eines farbigen Bildes mittels Bildbearbeitung in ein Schwarz Weiss Bild stellte sich mir als ein beinahe unlösbares Rätsel dar.

Eine einfache Umwandlung in Grauwerte brachte für mich nur bescheidene Ergebnisse. Nichts vorzeigbares. Beinahe genauso bescheiden waren meine ersten Versuche, mit dem Kanalmixer in Photoshop Schwarz-Weiss Bilder zu erzeugen.  Aber genauso wie die Kameratechnik entwickelte sich auch die Bildbearbeitung fort. Es dauerte noch eine Weile, dann kamen die ersten Konvertierungsmethoden auf, die für jede mögliche Farbe eine Grauwertanpassung ermöglichten – ein grosser Fortschritt mit deutlich besseren Ergebnissen. Über die letzten zehn Jahre hat sich die Bildberabeitung und die dazugehörigen Programme so weit entwickelt, dass es mir heute möglich ist, die Ergebnisse aus der Dunkelkammer sogar noch zu übetreffen. Der Tonwertumfang, die Kontraste und die Helligkeitsverteilung lässt sich so fein steuern, dass die Ergebnisse sogar besser sind als die, die ich in der Dunkelkammer erzeugte. Mein Fazit: die Dunkelkammer bleibt zerlegt in meinem Keller.

 

Portrait "Helle" in Schwarz Weiss

Querformat: Raum für Ideen

People-Photographie: im Querformat erzählt

Als ich Photographie studierte, dachten viele Fotografen im Querformat ihre Bilder. Das hatte einen einfachen und praktischen Grund. Damals wurden noch sehr viele Fotostrecken für Magazine erstellt. Und eine Doppelseite ist querformatig. Da die Magazine zunehmend an Bedeutung verlieren, sieht man immer weniger Querformate. Ich hörte sogar schon den Ausspruch: “das häßliche Querformat”. Diese Aussage kann ich für mich nicht bestätigen. Ich bin der Meinung, dass das Querformat auch in der People-Fotografie durchaus seine Berechtigung hat. Ob man nun eine Geste abbilden möchte oder mit einem Bild eine Geschichte erzählen möchte – das Querformat bietet sich sehr oft an. Es gibt dem Portrait Raum und dem Fotografen Raum für Gegenstände oder mehrere Personen. Abgesehen davon, ist es auch noch ein Vorteil, dass die gezeigte Person Platz zum “Atmen” hat. Ich sehe oft sehr eng geschnittene, hochformatige Bilder, die den gezeigten Menschen beengen. Das kann von Zeit zu Zeit sinnvoll sein, aber es ist genauso sinnvoll, das Gegenteil zu tun. Der Mensch füllt den Raum. Bei einem querformatigen Bild wird der Raum gezeigt, wenn es sich nicht gerade um ein Close-up handelt.

Mich fasziniert der Schnitt eines Bildes, wobei in diesem Fall die Ausrichtung keine besondere Rolle spielt. Das Spiel mit Weite und Nähe macht immer einen besonderen Reiz aus. Ist der Photograph ganz nah heran gegangen und hat er das Bild überlebensgross gezeigt, dann ergibt sich ein Eindruck, den man so im realen Leben gar nicht haben kann. Es ist nur möglich alles im Massstab eins zu eins zu sehen. Wenn der Abbildungsmassstab darüber hinaus geht, schaut man etwas besonderes an. Umgekehrt gesehen, wirkt der Raum auf die gezeigte Person, er kann drücken, befreien, eine Geschichte erzählen. Alles in allem sind diese Dinge in beiden Formaten möglich. Ziel sollte immer ein spannendes Bild sein und dabei spielt letztlich die Ausrichtung keine Rolle.

 

 

Studiophotographie: Orchideen Blüte

Orchideen Blüte: Präzises Licht für perfekte Strukturen

Schöne Dinge schön zu fotografieren scheint auf den ersten Blick recht leicht zu sein. Doch man sieht sehr oft nur unbefriedigende Ergebnisse, gerade, wenn es um Blumen oder Blüten geht. In diesem Fall habe ich einen schwarzen Hintergrund gewählt, der spiegelt, um die schönen, leuchtenden Farben herauszuarbeiten. Währen des Fotografierens habe ich sehr die schönen, feinen Strukturen in der Blüte bewundert und wollte unbedingt die Strukturen auf dem fertigen Bild erkennen. Beleuchtet habe ich mit einer 2,00 m x 1,38 m grossen Softbox mit Innendifusor, um besonders weiches Licht zu erzeugen. Das Ergebnis rechtfertigt auf jeden Fall den Aufwand.

 

Studiophotographie: Orchideen Blüte auf schwarzem Hintegrund

Neue Galerie: Outdoor

Photographie Outdoor: Neue Galerie

Im Bereich der Outdoor-Photographie habe ich in den letzten Jahren einige Bilder gemacht. So manches Mal ist mir mein Studio zu eng geworden und es hat mich nach draußen gezogen. Es ist spannend, die vorhandenen Lichtsituationen zu nutzen oder außerhalb des Studios mit einer mobilen Blitzanlage zu arbeiten. Die Möglichkeiten sind beinahe endlos. Der Photograph hat die Wahl, ob er das Model mit beinahe offener Blende freistellt oder auch den Hintergrund scharf abbildet. Das Licht ist von entscheidender Bedeutung. Mit der Blitzanlage zu arbeiten bedeutet, dass man Akzente mit dem Licht setzen kann. Hierbei hat der Photograph die Freiheit zu entscheiden, wie dunkel der Hintergrund werden soll. Model und Hintergrund sind unterschiedlich beleuchtet. Gegenlichtsituationen können mit dem Blitz aufgehellt werden. Die Ergebnisse sind auf Outdoor Photographie zu sehen.

 

Outdoor Photograpphie: unendliche Möglichkeiten