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Produktfotografie: perfekte Freisteller

Perfekte Freisteller in der Produktfotografie

Freisteller sind in der Produktfotografie eine oft angewandte Technik. Dies hat verschiedene Gründe. Zum einen ist ein Freisteller eine Möglichkeit, einen Gegenstand ohne störendes oder ablenkendes Beiwerk zu zeigen, zum anderen stellt die Technik des Freistellens eine Abstraktion dar. Denn so, wie das Produkt gezeigt wird, meist auf weissem Hintergrund, wird es in den seltendsten Fällen später eingesetzt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Freisteller zu erzeugen. Der Produktfotograf kann zum Beispiel einen weissen Untergrund wählen und diesen mit einem geeigneten Licht beleuchten, so dass das darauf stehende Produkt schon beim Fotografieren als Freisteller erscheint. In diesem Fall spielt der Hintergrund und unter Umständen die entstehende Spiegelung des Produkts eine wesentliche Rolle. Dieses Verfahren eignet sich nicht für jedes mögliche Produkt oder Projekt. Sollen eine ganze Serie von Produktfotos entstehen und eventuell später gedruckt werden, so bietet diese Möglichkeit einen kleinen Nachteil. In den fertigen Produktfotos kann es kaum vermieden werden, dass sich winzige Abweichungen im Weisston ergeben. Unterschiedlich weisse Flächen werden später im Druck ebenfalls unterschiedlich abgebildet. Sollten die Bilder nebeneinander stehen, so sieht der Betrachter Unterschiede und vermisst die angestrebte Homogenität.

Aus diesem Grund ist eine weitere Möglichkeit erdacht worden, die heute in sehr vielen Fällen zur Anwendung kommt. Die weisse Fläche, die sich im Bild befindet, wird ausgetauscht durch eine digital erzeugte Fläche, die ein wiederholbares und perfektes Weiss hat. Hierzu benötigt man ein ausgeschnittenes Bild des Produktes, dass man über die weisse Fläche setzt. Zu diesem Zweck wird das fertige Bild mit einem Beschneidungspfad versehen. Dies kann man sich folgendermassen vorstellen. Mit einem digitalen Zeichenstift zeichnet der Fotograf oder Bildbearbeiter eine Linie um das komplette Bild herum. Dies geshieht in den meisten Fällen mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop. Diese digitale Linie ist der Pfad, an dem entlang die Bildbearbeitungs-Software den Artikel ausschneidet. Wenn der Beschneidungspfad perfekt ist, dann erhält man einen perfekten Freisteller, der nun auf dem perfekt weissen Fonds montiert werden kann. Das Ergebnis ist ein perfekter Freisteller auf weissem Untergrund, den jeder Grafiker in jedes Katalog- oder Webseiten – Projekt perfekt einpassen kann.

 

Freisteller in Perfektion aus meinem Studio für digitale Produktfotografie in Remscheid.

 

Freisteller aus meinem digitalen Photostudio in Remscheid.

Produktfotografie: Stahlwaren aus Solingen

Produktfotografie: unterschiedliche Oberflächen in einem Bild

Mein Photostudio für Produktfotografie liegt im bergischen Städtedreieck, genauer gesagt in Remscheid. Das ist eine Voraussetzung für eine optimale Zusammenarbeit mit den Herstellern von Produkten aus den umliegenden Städten. Keine langen Wege, das spart Ihnen und mir Zeit und somit Geld. Doch nicht nur die räumliche Nähe zu Unternehmen aus dem Bergischen Land bedeutet einen Vorteil für Sie. Mit meiner langjährigen Erfahrung als Produktfotograf setze ich mein Know How und meine digitale Studiotechnik für Sie ein. Erfahrung, Kreativität und technisches Wissen setzte ich für ein perfektes Ergebnis für Sie ein.

 

Die Herausforderung für den Produktfotograf: reflektierende Oberflächen

Wie an dem gezeigten Beispiel zu sehen ist, gibt es immer wieder Aufgaben in der Produktfotografie, die nicht einfach zu lösen sind. In diesem Fall sind unterschiedlich reflektierende Oberflächen zu sehen. Der Griff des Messer ist aus Holz, die Schneide ist geschmiedet, damasziert und zum Teil hochglänzend. Der Holzgriff sollte aussehen wie Holz und bei den unterschiedlichen Strukturen in der Schneide ist es wichtig, dass auch herausgearbeitet wird, dass es sich um damaszierten Stahl handelt. Das Muster können Sie sich in der Detail Aufnahme am Ende des Artikels ansehen. Auch die Spuren des Schmiedevorgangs sollten sichtbar sein. All diese Aufgaben stellen besonders hohe Ansprüche an das zu verwendende Licht. Störende Reflexe müssen vermieden werden und das Licht darf nicht zu hart sein, sonst gehen die feinen Maserungen im Holz verloren. Es darf aber auch nicht zu weich sein, sonst kommen die Strukturen in der Schneide nicht mehr zur Geltung. Ich habe einen recht komplizierten Aufbau für dieses Bild eingesetzt. Eine 2m x 1,38m große Softbox kam zum Einsatz, ein Licht von unten durch eine Plexiglasscheibe sorgte für die notwendige dreidimensionale Anmutung des Messers. Ich habe ebenfalls mehrere Aufheller benutzt, um die Schneide noch besser herauszuarbeiten. Produktfotografie ist anspruchsvoll und sehr selten entstehen gute Produktfotos in wenigen Minuten.

Die abschließende Bildbearbeitung hat nur noch die Strukturen innerhalb des Bildes verbessert, ein paar kleiner Staubteilchen entfernt und somit dem Bild den letzten Schliff gegegben. Das Bild enthält im Original noch den Beschneidungspfad, der in der späteren Veröffentlichung für den Grafiker wichtig ist, damit er das Messer als perfekten Freisteller in sein Layout einbinden kann. Mein Anspruch: perfekter Workflow und ein perfektes Ergebnis für den Kunden.

 

Portraitphotographie: Ablauf eines Shootings

Portraitphotopraphie: was Sie in meinem Studio erwartet

Portraitphotographie ist Vertrauenssache. Vor allen Dingen dann, wenn man den Schritt wagt und einen Termin in einem Portraitstudio vereinbart. Der erste Schritt ist getan, aber es bleibt immer noch eine kleine Hemmschwelle. Das Studio ist ein für Sie unbekannter Raum, der Fotograf ist ebenfalls unbekannt. Sie haben schon mit mir telefoniert, meine Stimme kennen Sie schon und ich habe Ihnen auch schon erzählt, was Sie erwartet. Gemeinsam haben wir am Telefon über die Bekleidung gesprochen, die Sie am Shooting Tag tragen. Wir haben uns ebenfalls schon darüber unterhalten, wie Sie sich die Bilder, die entstehen sollen vorstellen. Nun sthen Sie vor meiner Studiotüre und ich öffne Ihnen. Wir betreten gemeinsam das Studio und Sie wundern sich vielleicht darüber, wie viel Equipment in einem Studio für Portraitphotographie nötig ist. Sie sehen große und kleine Softboxen, Stative, Hintergründe an der Wand, Utensilien und viele Dinge, die sie sich vielleicht gar nicht erklären können. Wir gehen in meinen Vorbereitungsraum. Dort ist ein großer, beleuchteter Spiegel, vor dem ein Friseur-Stuhl steht. Eine Arbeitsfläche für Visagisten ist vorhanden und vielleicht ist auch eine Visagistin anwesend (wenn Sie diese mitgebucht haben). Wir schauen, wie ihre Kleidung mit dem im Vorfeld besprochenen Hintergrund harmonieren wird. Auch wenn die Visagistin nicht dabei ist, wird ein wenig Puder aufgetragen, damit Ihre Haut später auf dem Photo nicht glänzt. Für die Portraitphotographie ist die Vorbereitung von besonderer Wichtigkeit.

Ruhe und Zeit: das Geheimnis der Portraitphotographie

Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, gehen wir gemeinsam zurück in den Studio-Raum. Dort habe ich das Licht grob voreingestellt. Nun werden Sie von mir gebeten auf dem gewählten Hintergrund Ihre Position einzunehmen. Ich passe das Licht ein wenig an, mache eine Testaufnahme und korregiere gegebenenfalls ein wenig das Licht. Nun beginnen wir mit der Arbeit. Ich werde Ihnen kleiner Anweisungen geben, wenn Sie selbst nicht sicher sein sollten. Wir korregieren Ihre Position, arbeiten an Ihrem Blick und ich mache immer wieder Bilder von Ihnen. Nach einiger Zeit schauen wir uns die Bilder gemeinsam auf dem Bildschirm meines Computers an. Wir treffen gemeinsam eine Vorauswahl und überlegen, an welchen Posen und Ausdrücken wir weiter arbeiten wollen. Je nachdem, wie schnell es gelingt, das bestmögliche Photo zu machen, wiederholen wir diesen Vorgang mehrfach. Portraitphotographie braucht Zeit, Ruhe und Vertrauen. Diese Zeit nehme ich mir für Sie.  Zum Schluss wählen wir gemeinsam die Bilder aus, die ich bearbeiten soll. Vier Portraits sind im Preis enthalten. Diese bekommen Sie auf CD / DVD inclusive der geamten Bilder des Shootings in einem verkleinerten Format, damit Sie später nochmals schauen können, ob Ihnen nicht doch noch ein Bild so sehr gefällt, dass Sie es nachbestellen wollen. Wenn die Bilder ausgewählt sind, fahren Sie nach Hause und ich berabeite die Bilder, die wir ausgesucht haben. Zwei bis drei Tage später bekommen Sie die ferigen Bilder zugeschickt oder Sie holen Sie bei mir ab, inclusive der vier bearbeiteten Bilder als Papierabzüge im Format A 4. Das könnte zum Beispiel so aussehen:

 

Portraitphotographie: ein amerikanisches Portrait aus meinem Photostudio in KölnPortraitphotographie in WuppertalPortraitphotographie in SolingenPortraitphotographie in Remscheid.

 

Fashion Shooting


 

Fashion Photographie: ein Fashion Shooting

Ein Fashion Shooting hat für mich immer etwas besonderes. Schon die Vorbereitungen sind immer etwas unfangreicher als bei anderen Aufgaben. Im Vorfeld wird einiges an Koordination notwendig, denn es sind immer mehrere Dinge zu koordinieren. Ein Fashon Shooting ist ohne eine Visagistin oder einen Visagisten aus meiner Sicht nur schwer möglich. Deshalb buche ich immer im Vorfeld eine Visagistin. Mit mehreren Visagistinnen und Visagisten habe ich schon mehrfach zusammengearbeitet. Da die wirklich professionell arbeitenden guten Visas immer viele Termine haben, braucht ein Fashion Shooting schon allein aus diesem Grund eine längere Vorbereitungszeit. Das Model ist die zweite Hauptperson. Je nachdem, welche Art von Fashion fotografiert werden soll, ist es auch von besonderer Bedeutung genau zu schauen, welcher Modeltyp zu den gezeigten Bekleidungsstücken passt. Es kann natürlich auch von Vorteil sein, wenn man unterschiedliche Models zum Shooting bucht, um unterschiedliche Model Typen in der Mode zu zeigen, um auh die unterschiedliche Wirkung von z.B. unterschiedlichen Haarfarben in Verbindung mit der Mode zu zeigen.

Das Konzept eines Fashion Shootings sollte ebenfalls im Vorfeld klar definiert sein. Es kann durchaus Sinn machen, Mode Fotos outdoor zu machen. Man kann auf diese Art ein wenig Lifestyle inszenieren. Grosse Modemagazine und bekannte Fotografen machen dies immer wieder vor. Allerdings hat nach wie vor die einfache Inszenierung auf einem einfarbigen Hintergrund seine Berechtigung. In diesem Fall ist genau das der Fall gewesen. Ich habe überlegt, wie das farbige Kleid, dass das Model trägt am besten zur Geltung kommt. Schnell war mir klar, dass ich der Farbigkeit eine einzige Farbe als Hintergrund entgegensetzen wollte. Die Wahl der Farbe war mir allein überlassen. Ich habe mich für ein helles Blau entschieden. Dies gibt dem Bild eine sehr schöne Tiefe, denn kühle Farben treten optisch in den Hintergrund und warme Farben vermitteln das Gefühl, im Vordergrund zu stehen. Da Menschen und hier das Model, immer warme Farben aufweisen und in diesem Fall auch das Kleid, macht ein blauer Hintergrund hier wirklich Sinn. Zu der Bildbearbeitung ist nicht so viel zu sagen. Ich habe während des SHootings das Licht recht genau gesetzt, so dass ich bei der Bearbeitung wenige Probleme mit zu dunklen oder zu hellen Stellen hatte. Im Prinzip habe ich nur ein wenig an den Kontrasten und den Helligkeitsverteilungen gearbeitet. Es ist zudem auch wenig Hautretusche erfolgt, da die Visagistin eine perfekte Arbeit abgeliefert hat und das Model eine sehr schöne reine Haut hat. Alles in allem gefallen mir die entstandenen Bilder sehr gut. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Fashion Shooting.

Visagistik: http://www.wow-make-up.de/