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Der Fashion Fotograf: perfekt inszenierte Mode

Der Fashion Fotograf und der Weg zum fertigen Bild

Ein Fashion Fotograf aus Remscheid, dass hört sich zuerst einmal ungewöhnlich an. Doch Remscheid ist nicht weit entfernt von Düsseldorf und Köln. Kontakte zu Designern und Modellen sind natürlich eine Hauptvoraussetzung für das Fotografieren von Mode. Bei diesem Shooting, aus dem das gezeigte Bild stammt, ist der Zufall wieder einmal ein ausschlaggebender Faktor gewesen. Das Model ist für Emanuel Hendrik auf der Hochzeitsmesse in Düsseldorf Anfang des Jahres gelaufen. Auch dort trug sie den hier gezeigten Anzug. Dieser hat ihr so gut gefallen, dass sie mit Emanuel Hendrik sprach um ein Shooting mit diesem Anzug zu machen. Da ich mit ihr schon oft als Fashion Fotograf zusammengearbeitet habe, hat sie vorgeschlagen, dass sie mit mir shootet. Der Mode-Designer war einverstanden. Soviel zu den Vorbedingungen. Das Model und die Mode waren somit gesetzt. Nun hatte ich als Fashion Fotograf die Aufgabe, dass Shooting vorzubereiten. Mir lag zu diesem Zeitpunkt nur ein Photo von dem Anzug vor. Die Frage, die sich mir nun stellte, war, wie inszeniere ich einen solchen Anzug? Nach ein paar Vorüberlegungen kam ich sehr schnell auf den Gedanken, den farbigen Streifen auf dem Anzug aufzugreifen und diesen im Hintergrund zu wiederholen. Einen Pink-farbenen Hintergrund zu wählen habe ich von vornherein ausgeschlossen. Aber relativ schnell kam mir die Idee, Luftballons als Hintergrund zu wählen, die farblich zu dem gezeigten Anzug einen sehr schönen Kontrast herstellen, aber gleichzeitig den Streifen als Farbe aufgreifen.

Ein Lieferant für die Luftballons war ebenfalls schnell gefunden. Er hatte auch farblich passende Luftballons im Sortiment und als Service hat er die fertig mit Helium Gas gefüllten Ballons in mein Studio geliefert – just in Time übrigens, da die Schwebezeit eines mit Helium gefüllten Ballons ca. sechs Stunden beträgt. Das gilt es natürlich zu berücksichtigen. Ich habe 50 Ballons eingesetzt. Es war ein Spaß, diese in mein Studio zu bringen, denn die Ballons waren zu zehn Stück in einer Folie verpackt und mussten am Davonschweben gehindert werden.
Es fehlte nur noch die Visagistin. Ich fragte Britta Carina Wownenko, ob sie bei dem Projekt mitarbeiten wollte und sie sagte zu. Während die Visagistin das Model vorbereitete, habe ich den Aufbau gemacht. Die Ballons habe ich in Trauben zu zehn Stück am Boden befestigt. Das Licht bestand aus einem Hauptlicht in Form eines 1,80 m großen Octagons und einem Beauty Dish als Aufhellicht für das Gesicht und den Oberkörper des Models. Fotografiert habe ich mit meiner Phase One und einem 60 Megapixel Datenrückteil. Als Fahion Fotograf weiß ich genau, dass es um Top-Qualität und um Perfektion geht, deshalb war die Wahl der hochauflösenden Kamera genau die richtige Wahl. Die erstellten Daten können ohne Probleme für jeden denkbaren Verwendungszweck genutzt werden. Wenn Sie ein Fashion Projekt planen, erarbeite ich Ihnen gern ein unverbindliches Angebot.

 

Fashion Fotograf Remscheid: ein Shooting für Emanuel Hendrik

Mein erstes View-Fotocommunity Titelbild

Ein Portrait von mir auf der Startseite der View-Fotocommunity des Stern

Seit einiger Zeit veröffentliche ich meine Photographien in unterschiedlichen Internet Communities, so auch in der View-Fotocommunity des Stern. Bilder in Internet Foren zu veröffentlichen ist eine Möglichkeit, auf die eigenen Arbeiten aufmerksam zu machen. Diese Art der Präsentation ist die moderne, schnelle und beinahe kostenlose Möglichkeit, eine Ausstellung zu machen. Natürlich sind die gezeigten Bilder in ihrer Wirkung immer davon abhängig, wie das Layout der betreffenden Community gestaltet ist. Die View-Fotocommunity hat ein einfaches Layout. Die Bilder werden einmal sehr klein auf den Portfolio Seiten des Fotografen, ein wenig größer in der Voransicht, die auch kommentiert werden kann und auf Wunsch auch in der Originalgröße gezeigt. Die Bedienbarkeit ist meines Erachtens nach etwas umständlich, aber mit etwas Übung ist die Seite genauso leicht zu bedienen, wie andere Foren im Internet. Die Bedienbarkeit war ein Grund dafür, dass ich nur bei der Anmeldung in der Community Bilder präsentiert habe und dann längere Zeit pausierte. In der letzten Zait habe ich vermehrt Bilder aus der View-Fotocommunity gesehen und so beschloss ich, wieder Bilder dort zu präsentieren. Dabei wählte ich zum Teil Bilder aus, die ich auch schon in anderen Foren gezeigt habe. Der Grund dafür war, dass ich herausfinden wollte, inwiefern die Bilder in der View-Fotocommunity ähnliche Klick-Zahlen bekommen, wie in anderen Fotocommunities.

Nachdem ich die ersten Bilder hochgeladen hatte, bekam ich mehrere Systemnachrichten eines Administrators, der mich darauf hinwies, das mein Logo und dessen Position im Bild gegen die Nutzungsrichtlinien der View-Fotocommunity verstoßen und das die Bilder gelöscht werden würden, wenn ich dies nicht ändern würde. Da ich zu diesem Zeitpunkt die nötige Zeit nicht hatte, wurden mehrere Bilder von mir wegen Vertoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht, so auch das Bild, dass später die Titelseite der View-Fotocommunity zieren sollte. Leicht verärgert schrieb ich eine Beschwerde, denn über die Position der Logos habe ich im Vorfeld längere Teit nachgedacht. Sie waren weder störend, noch als bildwichtigstes Element plaziert. Die Beschwerde hatte keinerlei Erfolg. So veränderte ich die Position des Logos – ich plazierte sie gemäß der Nutzungsbedingungen an den Rand – und lud sie wieder auf den Server des Stern. Zu meiner Überraschung erhielt ich kurze Zeit später die Nachricht, dass mein Bild “Fabian” auf der Titelseite der Stern VIew-Fotocommunity zu sehen sein würde. Ich habe mich sehr gefreut. Hier der link zum Bild: Fabian.

 

Mein Portrait von Fabian auf der Titelseite der View-Fotocommunity des Stern

Der Fotograf und das Glas

Der Fotograf und das Glas: eine besondere Liebe

Als Fotograf habe ich oft mit Objekten aus Glas zu tun. Der Werkstoff fasziniert mich immer wieder. Er ist transparent, manchmal unsichtbar, manchmal sichtbar, je nachdem, wie das Licht auf ihm gebrochen wird. Gegenstände aus Glas haben oft etwas zauberhaftes, etwas zerbrechliches und der Inhalt der Gegenstände ist sehr gut sichtbar. Aber um als Fotograf Glas abzubilden, bin ich auf die Idee gekommen, keine “wirklichen” Gegenstände zu fotografieren, sondern den Werkstoff Glas an sich. Ich musste nicht lang überlegen, welches Glas ich in mein Studio in Remscheid holen wollte, um es zu fotografieren. Es sollte klares Glas sein, da mich die Kanten des Glases in ihrer grünen Farbigkeit (die durch das gebrochene Licht entsteht) immer wieder aufs neue faszinieren. Unweit von meinem Studio ist eine Glaserei. Ich fragte vorsichtig nach, ob ich vielleicht die Gelegenheit bekommen würde, ein paar Stücke “Abfallglas” aus dem Abfallkontainer herauszusuchen, um sie zu fotografieren. Die zuständige Mitarbeiterin war sehr freundlich und hilfsbereit. Sie führte mich zu dem Behälter, in dem die durch Zuschnitte anfallenden Reststücke gelagert werden. Dort durfte ich nach Herzenslust in Glasabfall nach den passenden Stücken suchen. Ich wählte verschiedene Stücke aus, die allesamt schmal waren und eine Stärke von ca. 5 mm aufwiesen. Die Stücke wurden mir schnell und unkompliziert auf annähernd gleiche Längen geschnitten. Nun hatte ich meine Modelle für mein zweites Glas Shooting.

Im Studio habe ich einen relativ einfachen Aufbau gemacht. Untergrund war, wie beim ersten Glas Bild eine weisse Plexiglasscheibe. Diese habe ich von unten beleuchtet von hinten und von oben beleuchtet. Der Fotograf fotografiert nicht nur. Eine Hautaufgabe ist das Reinigen der zu fotografierenden Produkte. Ich habe also die Glasscheiben mit Glasreiniger und einem Mikrofasertuch geputzt. Es ist ratsam, bei einer solchen Arbeit Handschuhe zu tragen, denn die Kanten sind unglaublich scharf und man schneidet sich sehr schnell. Als alles sauber war, habe ich damit begonnen, aus den Glasstücken eine Szene zu bauen, die zum einen die wirklich interessanten grünen Seiten der Glasscherben zeigt, zum anderen eine schöne Form ergibt. Die Spiegelungen auf der Acrylglasplatte musste ich bei der Gestaltung des Bildes natürlich mit einbeziehen. Fotografiert habe ich das ganze mit meiner PhaseOne und einem 60 Megapixel Datenrückteil. Ich habe ein 120 mm Schneider Kreuznach Objektiv und einen Zwischenring verwendet. Das Objektiv wurde nicht verschwenkt, da es bei dem von mir gewählten Objekt und Ausschnitt keinen Sinn gemacht hätte. Nach einigen Versuchen bin ich dann zu diesem Ergebnis gekommen – es entspricht sehr meinen Vorstellungen.

Der Fotograf und das Glas, eine besondere Liebe

Produktfotografie: Glas

Ein ganz besonderes Thema in der Produktfotografie: Glas

Als Produktfotograf habe ich mich schon sehr oft mit dem Thema Glas auseinandergesetzt. Glas ist ein ganz besonderer Werkstoff. Transparent, spiegelnd und zerbrechlich. Mit Glas verbinden die meisten Menschen auch die Dinge, die sie täglich nutzen, wie Wassergläser, Weingläser, vielleicht auch Brillengläser. In der Fotografie wird Glas sehr häufig verwendet, weil es eine sehr verblüffende Eigenschaft hat. Wenn man eine Glasplatte im richtigen Licht und im richtigen Winkel fotografiert, wird es auf dem Foto unsichtbar. Erst Reflexe, ungleichmäßiges Licht oder auch Akzente machen das Material Glas auf einem Foto sichtbar. Wie fotografiert man etwas, das das Licht hindurchlässt und unter den falschen Bedingungen vollkommen unsichtbar wird? Ich habe verschiedene Herangehensweisen entwickelt, die ich Ihnen in der nächsten Zeit nach und nach vorstellen möchte. Hier nun der erste Beitrag zum Thema Glas. Ich erzähle Ihnen nun, wie es zu diesem Bild gekommen ist.

Spiegelndes auf spiegelndem Hintergrund

Da Glas spiegelt, mag es naheliegend zu sein, einen nicht reflektierenden Untergrund für ein Glas – Produktfoto zu verwenden, um die Spiegelungen auf ein erträgliches Mass zu reduzieren. Da es der naheliegenste Gedanke war, habe ich ihn sofort verworfen. Ich wählte für mein erstes Glas Bild dieser Reihe eine spiegelnde Acrylglas-Fläche. Siegelung auf Spiegelung, diesen Gedanken fand ich spannend. Ich habe eine Anzahl einfacher Weingläser auf dem Untergrund positioniert und durch Schieben, legen und wieder verschieben einen Ausschnitt gewählt, den ich spannend fand. Stehende Gläser neben liegenden Gläsern, eine Reihung in die Tiefe und die dabei entstehenden Spiegelungen, die den Eindruck verdoppeln lassen sich optisch nicht leicht beherrschen. Ich habe eine Weile gebraucht, um ein Bild zu erzeugen, welches mich zufriedenstellte. Als ich die Komposition fertiggestellt hatte, ging es darum , den Aufbau zu beleuchten. Um die Reflektionen im Untergrund etwas zu reduzieren, habe ich den ganzen Aufbau von unten beleuchtet. Dazu habe ich einen 75 cm grossen Reflektor unter der Acrylglasplatte positioniert. Die zweite Lichtquelle habe ich hinter dem Aufbau plaziert, um die Transparenz des Materials zu unterstützen. Als ich mir das erste so beleuchtete Bild ansah, ist mir aufgefallen, dass die Gläser zu flach waren. So setzte ich zusätzlich einen Blitzkopf mit einem Striplight in den Vordergrund. Dieser setzt beinahe weisse Reflexe in die Glasoberflächen. So beleuchtet kam der ganze Aufbau meinen Vorstellungen schon recht nah.

Als Kamera wählte ich meine PhasOne mit einem 60 Megapixel Datenrückteil und ein Schneider Kreuznach 120 mm Mf TS Objektiv. Mit dem Objektiv ist es möglich, die Schärfeebene im Bild genau zu bestimmen und gegebenenfalls zu verändern. Hier nun das fertige Bild:

 

Ein Glas Produktfoto aus meinem Photostudio in Remscheid.